Regione Autonoma Trentino-Alto Adige
Autonome Region Trentino-Südtirol
Mittwoch, 23. Mai 2012   
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Curriculum
LORENZO DELLAI



Lorenzo Dellai
Lorenzo Dellai wurde am 28. November 1959 in Trient geboren. Er ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt in Gardolo.
Bereits als Jugendlicher schlägt er seinen politischen Weg im Zeichen des reformistischen Gedankengutes von Don Milani ein.
1990 wird er – als das jüngste Gemeindeoberhaupt Italiens - zum Bürgermeister der Landeshauptstadt Trient gewählt. Im Jahr 1995 erzielt er in der Direktwahl des Bürgermeisters die absolute Stimmenmehrheit und wird somit in seinem Amt bestätigt. 1998 wechselt er an die Spitze der Autonomen Provinz Trient. Im Jahr 2003 erzielt er ebenfalls in der Direktwahl des Landeshauptmanns die absolute Mehrheit der Stimmen. Auch 2008 gewinnt er zum dritten Male das Vertrauen seiner Wähler.
In der vergangenen Legislaturperiode bekleidete er außerdem in “Rotation“ mit Luis Durnwalder das Amt des Präsidenten der Region. Auch während der derzeitigen Legislaturperiode wird er zuerst zweieinhalb Jahre lang das Amt des Vizepräsidenten der Region übernehmen und - in der zweiten Hälfte der Legislatur - die Präsidentschaft der Region inne haben.
Kooperation und Solidarität haben in seinem Weltbild einen festen Platz, diese Werte bilden auch die Grundlage für sein Wirken auf lokaler Ebene, von wo aus er auch den Herausforderungen der Globalisierung entgegenwirken und dabei politische Szenarien entwerfen kann, die über diese Grenzen hinaus Resonanz haben. Ein Beispiel dafür ist die Entstehung der Margherita: eine Partei, die gerade im Trentino aus der Taufe gehoben wurde, aber auch vor kurzem die bewusste Teilnahme am Projekt für eine territoriale Partei, deren Erfolg auf nationaler Ebene ein großes Echo fand und weiterhin findet.
All dies begleitet ein Konzept für die öffentliche Verwaltung, in dem entschlossen auf Forschung und Innovation gesetzt wird, auf die höhere Ausbildung, auf die Reform der Institutionen durch die Schaffung der Talgemeinschaften, auf die Überarbeitung des Landesraumordnungsplans, auf eine breitgefächterte Jugendpolitik und auf eine Kulturpolitik, in der das Geschichtsbewußtsein die wertvolle Grundlage für eine vertrauensvolle Zukunft bildet.
Teil dieses Gesamtkonzepts ist auch die tatkräftige Zusammenarbeit mit Südtirol in dem von der Region gebotenen Rahmen, wodurch die Grundwerte der Autonomie, welche die beiden Provinzen genießen, gewahrt werden.