Autonome Region Trentino-Südtirol
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Sonntag, 19. September 2021   
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DIE REGION UNTERSTÜTZT DEN BAU NEUER SCHULEN IN DER DRITTEN WELT

 
 
DIE REGION UNTERSTÜTZT DEN BAU NEUER SCHULEN IN DER DRITTEN WELT
Der Bevölkerung in Ländern zu helfen, die von Kriegen oder Naturkatastrophen betroffen sind und sich aus diesen Gründen in einer verzweifelten Lage befinden, ist die Zielsetzung der Region Trentino-Südtirol, die auf Vorschlag des Regionalassessors für humanitäre Hilfe, Giorgio Leonardi, beschlossen hat, 39 Projekte zu finanzieren, die von verschiedenen Vereinen der Region in der ganzen Welt getragen werden.
Der größte Schwerpunkt liegt auf Afrika (30), gefolgt von Südamerika (6), Osteuropa (2) und Asien (1). Das Land, das die größte Unterstützung erhalten wird, ist Tansania. In dem ostafrikanischen Land wird die Regionalregierung an sechs Projekten teilhaben. Das interessanteste dieser Projekte wird von Servus e. O. durchgeführt und betrifft den Bau einer Schule in Kigamboni in Dar es Salaam. Hier gibt es bereits ein Institut, in dem Mädchen in Nähen, Lesen/Schreiben, Modellieren, Buchhaltung, Englisch, Gartenbau und Hühnerzucht unterrichtet werden. Angesichts des großen Erfolgs und der vielen Anfragen aus der ganzen Region soll jedoch eine neue und größere Schule errichtet werden, die mehr Schüler aufnehmen kann.
Die meisten Projekte zielen nämlich darauf ab, die Bildung und die Berufsausbildung zu fördern. Beispielsweise wird in Äthiopien der von den Südtiroler Ärzten für die Welt vorgeschlagene Ausbau der Berufsfachschule St. Anthony College unterstützt, an der Metallurgie, Informatik, Weberei und Bauwesen unterrichtet wird. Nun soll ein Internat, eine Bibliothek und eine neue Metallwerkstatt hinzukommen. In Benin wird die Region die Missionsgruppe „Ein Brunnen für das Leben“ bei der Fertigstellung der Sekundarschule im Dorf Gougnenou und den Verein Atout African bei der Fertigstellung der Grundschule im Dorf Assogbenou-Daho mit dem Bau von drei neuen Klassenzimmern, einer Küche, einem Brunnen und einer Photovoltaikanlage unterstützen. Gleiches gilt für Südamerika, wo zum Beispiel in Peru ein Teil des Projekts des Vereins „La Goccia“ für den Bau eines neuen Schulzentrums in San Josè de Sisa finanziert wird. „Die Region ist der Ansicht, dass Berufsbildung, Kultur und Schulbildung den ärmeren Ländern helfen können, sich wieder aufzurichten“, erklärt Regionalassessor Leonardi. „Die Schulen haben vielen Menschen den Weg für einen erfolgreichen beruflichen und menschlichen Werdegang geebnet und sind für viele Kinder ein sicherer Zufluchtsort“.



Datum: 29.07.2021

Ort: Trento