Regione Autonoma Trentino-Alto Adige
Autonome Region Trentino-Südtirol
Donnerstag, 13. Dezember 2018   
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Das Gebäude der Autonomen Region Trentino-Südtirol
Das Amtsgebäude der Autonomen Region Trentino-Südtirol in Trient

Das Gebäude der Autonomen Region Trentino-Südtirol Das Amtsgebäude der Autonomen Region Trentino-Südtirol wurde an der Stelle erbaut, wo die Ruine des ehemaligen „Caneppele“-Gebäudes (1877) stand, das während der Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, als es Sitz der Trentiner Zweigstelle der Italienischen Notenbank „Banca d’Italia“ war.
In der Nachkriegszeit waren die Ämter der Regionalverwaltung in sieben verschiedenen Gebäuden untergebracht. Um alle Ämter unter einem Dach zu vereinen, beschloss der Regionalausschuss  im Jahre 1953, einen Ideenwettbewerb auf nationaler Ebene für den Bau des neuen Regierungsgebäudes auszuschreiben.
Im Sommer 1954 wurde unter den mehr als 50 vorgelegten Projekten der Plan des Trentiner Architekten Adalberto Libera (1903-1963) ausgewählt. Libera war Stararchitekt der italienischen rationalistischen Architektur dieser Zeit und hatte in Trient bereits die „Sanzio“-Schule (1931-1934) und ein Gebäude für die Versicherungsanstalt INA in der Via Galilei (1949) entworfen.
Der Bau erfolgte zwischen 1958 und 1965 und wurde vom Unternehmen Garboli aus Rom in Zusammenarbeit mit zahlreichen spezialisierten, auch örtlichen Unternehmen durchgeführt.
Die Arbeiten wurden vom Amt für technische Angelegenheiten der Region in der Person des Ing. Arch. Ezio Miorelli geleitet.
Das jetzige Gebäude entspricht zwar den wesentlichen architektonischen Linien und Volumenverhältnissen des ursprünglichen Projektes, das jedoch im Laufe der Arbeiten geändert wurde, um den damaligen Erfordernissen der Regionalämter besser zu entsprechen.
Die Struktur besteht aus drei Baukörpern, jeder mit einer eigenen Form und Größe, um ihre unterschiedliche Zweckbestimmung zu unterstreichen:

* das Repräsentationsgebäude: Hier sind die Präsidiumsämter sowohl der Regionalregierung als auch des Regionalrates untergebracht. Der Baukörper ist gegen den Danteplatz ausgerichtet und weist ein regelmäßiges Volumen und einen rechteckigen Grundriss auf. Das Gebäude ruht auf paraboloid-förmigen Säulen aus Stahlbeton, wodurch ein eleganter Säulengang geschaffen wurde. Der Eingang wird durch eine weite Glaswand sowie durch Bauteile aus Waschbeton und natursteinverkleidete Bauteile umrahmt;

* das Verwaltungsgebäude: In diesem Teil sind die Verwaltungsämter untergebracht. Seine Längsseite liegt in der Via Gazzoletti und ist durch eine durchgehende Metallfassade gekennzeichnet. Die Statik des Gebäudes wird durch eine Reihe von vierarmigen Pfeilern gesichert, durch die ebenfalls ein Laubengang längs der Via Gazzoletti entsteht;

* das „Parlamentino“: Seine Struktur gleicht einem umgekehrten Kegelstumpf, der aus dem von den anderen beiden Baukörpern gebildeten Innenhof aufragt. Hier sind der Sitzungssaal des Regionalrates und ein großer Tagungssaal im Erdgeschoss untergebracht, mit Zugang direkt vom Danteplatz.

Die Eingangshalle des Verwaltungsgebäudes, dessen Eingang in der Via Gazzoletti 2 liegt, ist ein idealer Ort für Ausstellungen, der einen angemessenen und schönen Rahmen für die Werke vieler Künstler bietet. Durch die großen Glaswände können Kunstliebhaber von der Außenseite des Gebäudes die zahlreichen ausgestellten Kunstwerke betrachten.